7
Jan

„Die Menschen wollen weiter mobil sein“

„Die Menschen wollen weiter mobil sein“, sagt Michael Kerkloh, bis Ende Jahres Chef des Münchner Flughafens. Er bedauert im Interview mit dem Münchner Merkur auch die unzureichende Bahnanbindung des Airports.

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20
Dez

Infobrief November 2019

Sehr geehrte Leser und Leserinnen,

der Dezember ist in jedem Jahr die Zeit der großen Wechsel im öffentlichen Personennahverkehr. Dazu erfahren Sie Vieles im neuen Infobrief.

Wir wünschen Ihnen Viel Spaß beim Lesen

 

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16
Dez

MVV-Gesellschafter feiern die „Tarif-Revolution“

Alle acht Verbund-Landräte, Münchens Oberbürgermeister und Bayerns Verkehrsminister waren zum Start des neuen MVV-Tarifsystems an den Marienplatz gekommen. Eine Riesen-Torte für die Kunden. Und es gibt noch viel zu tun.

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11
Dez

Ein funktionierendes Mobilitätsangebot Sichert die Metropolregion München

Mobil sein nicht nur in der Landeshauptstadt, sondern in der ganzen Region München, das ist ein wichtiges Anliegen für die Zukunft.

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18
Nov

Busse alleine genügen nicht!

Der Landkreis geht in das Jahrzehnt der Busse.
Neben der S-Bahn haben die Busse eine wichtige Brückenfunktion, um die Straßen von noch mehr Autoverkehr zu entlasten.
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8
Nov

Bayerischer Städtetag fordert mehr staatliche Investitionen in den ÖPNV

Der Bayerische Städtetag macht für einen Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) mobil und fordert mehr Geld für Investitionen. Read more
25
Okt

Einigkeit macht stark: Raum München braucht bessere Verkehrskonzepte

Im Münchner Norden haben sich deshalb 30 Kommunen aus den Landkreisen Dachau, Freising, München und die Landeshauptstadt München zusammengeschlossen und entwickeln dabei eigene Ideen .

 

Die Bevölkerung in der Region München wächst rasant weiter und damit nehmen auch die Verkehrsprobleme auf den ohnehin schon überlasteten Verkehrswegen zu. Die S-Bahn ist hier das Rückgrat des Öffentlichen Personennahverkehrs. Doch es schmerzt viele Nutzer, denn sie hat ihre Kapazitätsgrenzen erreicht. Im Münchner Norden haben sich deshalb 30 Kommunen aus den Landkreisen Dachau, Freising, München und die Landeshauptstadt München zusammengeschlossen. Eineinhalb Jahre lang haben sie an einem gemeinsamen Zielkonzept für die Verkehrs-, Siedlungs- und Landschaftsentwicklung gearbeitet, das bis ins Jahr 2030 reicht. Am 16. Oktober haben sie dazu eine gemeinsame Abschlusserklärung unterzeichnet: „Erklärung der Kommunen im Raum München Nord.“

Das ist ähnlich wie im Münchner Osten, wo sich auf Initiative der Messe München seit 2015 Gemeinden, Landkreise und viele Unterstützer im S-Bahn-Bündnis Ost organisieren.

„Wir ertrinken im Verkehr“, klagt der Bürgermeister von Unterföhring, Andreas Kemmelmeyer. Er hofft auf eine Besserung durch das gemeinsame Konzept. Darin haben die Partner deutlich herausgearbeitet, dass die derzeitigen Planungen zum Ausbau der Infrastruktur „nicht ausreichen“ würden, um „spürbare Verbesserungen im Verkehrssystem im Norden Münchens sowie seinen Nachbarkommunen zu erzielen“. Es gehe auch darum, für Pendler das System aus Bussen und Bahnen attraktiver zu machen.

 

Daher fordern sie in ihrer gemeinsamen Erklärung:

  • Eine deutliche Verbesserung im Angebot auf der Schiene in der Region; dafür sollen die Kapazitäten ausgebaut werden
  • Der Schienen-Nahverkehr muss deutlich zuverlässiger und stetig spürbar leistungsfähiger werden
  • die Schaffung von Grundlagen, um überörtliche Radwege und Radschnellwegverbindungen schneller realisieren zu können. Das sei eine „wesentliche Rahmenbedingung“.

 

Die Kommunen wollen auch selbst aktiv werden. Deshalb sichern sie zu, in Zusammenarbeit mit Bund und Freistaat gemeinsame, eigene Pilotprojekte kurzfristig anzustoßen und umzusetzen.

 

Hierunter fallen unter anderem diese Ideen:

  • ein Regionales Parkraummanagement über die Stadtgrenzen Münchens hinaus
  • die Schaffung eines intermodalen Verkehrshubs an der S-Bahn Endhaltestelle Petershausen
  • eine Verlängerung des geplanten Radschnellwegs im Münchner Norden bis in die Große Kreisstadt Freising
  • auf den Autobahnen A8 und A9 sollen Schnellbusverbindungen realisiert werden. Dabei soll untersucht werden, welche Möglichkeiten es gibt, Vorrangspuren für Schnellbusse einzurichten (indem beispielsweise Seitenstreifen freigegeben werden)
  • und sie suchen nach Möglichkeiten, autobahnnahe Haltestellen einzurichten.

 

Sie alle stehen vor großen Herausforderungen. Nur mit besseren Rahmenbedingungen könnten Bund, Freistaat und Kommunen auf den zunehmenden Individualverkehr und Mobilitätsbedarf sowie auf das stetige Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum in der Region München wirkungsvoll reagieren. Das Verkehrskonzept ist somit für alle Beteiligten ein Leitfaden, um auch mittel- und langfristig die verkehrlichen Herausforderungen angehen zu können.

15
Okt

Nicht ganz sauber!

Neue Studie: Was sauberen und sicheren Verkehr betrifft, liegt Bayern im Bundesländer-Ranking hinten. Das S-Bahn-Bündnis Ost könnte das ändern. Read more

3
Sep

So sind die Bayern unterwegs

Eine neue Mobilitätsstudie des bayerischen Verkehrsministers Hans Reichhart (CSU) gewährt neue Einblicke über die Mobilität und die bevorzugten Verkehrsmittel. Read more

3
Sep

Über Kosten, Nutzen, Analysen und Menschen

Bayern und Baden-Württemberg setzen derzeit gemeinsam ein infrastrukturelles Großprojekt auf, das künftig knapp eine halbe Million Menschen näher zusammenbringen soll. Unter der Ägide der Verkehrsminister von Bayern und Baden-Württemberg soll „Regio-S-Bahn Donau-Iller“ in Zukunft sechs Landkreise und die Städte Ulm und Memmingen miteinander verbinden.

Starten wird das Projekt Ende 2019 mit einer Kosten-Nutzen-Analyse: Wie viele Pendler werden die Regio-S-Bahn nutzen? Welchen Effekt hätte sie auf den CO2-Ausstoß und die Unfallzahlen auf den Straßen? Sollte sich herausstellen, dass der Nutzen des Projekts deutlich höher ist als die Kosten, rückt eine Förderung vom Bund in greifbare Nähe. Bei einem negativen Ergebnis müsste jedoch wieder komplett neu geplant werden: mit einem kleineren Streckennetz.

Ulms Bürgermeister Gunter Czisch ist zuversichtlich, was das Timing des Projekts angeht: „Wir wollen nächstes Jahr den Antrag stellen.“

Der Geschäftsführer des Vereins Regio-S-Bahn, Oliver Dümmler, ist bei der Terminierung zurückhaltender: „Es wird wohl zwei Jahre dauern, bis die Ergebnisse vorliegen.“ Doch beide sind fest entschlossen, dass sich das bisherige Streckennetz in der Zwischenzeit weiterentwickeln muss.

 

 Die neue S-Bahn kann 500.000 Menschen verbinden

Um dem C02 Ausstoß und dem stetig wachsenden Verkehrsaufkommen richtig zu begegnen, wird die Schiene für beide Bundesländer immer wichtiger. Dass die neue Regio-S-Bahn ein wichtiger infrastruktureller Schritt in der Region wäre, darüber sind sich alle Beteiligten einig.

Daher haben die bayerische und die baden-württembergische Regierung bereits beschlossen, dass sie jeweils ein Sechstel der Kosten für die Nutzen-Kosten-Analyse tragen werden.

Der Rest wird aus den Kassen des Vereins Regio-S-Bahn Donau-Iller, dem die Städte Ulm, Neu-Ulm und Memmingen sowie die Landkreise Unterallgäu, Neu-Ulm, Alb-Donau, Günzburg, Biberach und Heidenheim angehören, finanziert.

Der baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann gab an, dass die Kosten für den Ausbau der Regio-S-Bahn in Baden-Württemberg wohl bei ca. 90 Millionen Euro liegen dürften. In Bayern müsste wahrscheinlich aber deutlich mehr Geld in die Hand genommen werden.